
21.06: von Saint Malo nach Saint-Quay-Portrieux mit anschließendem Tauchgang
Nach 5 Tagen Saint Malo, einer sehr attraktiven Stadt mit alten Gemäuern und weitläufigem Strand (angeblich der Lieblingsferienort der Franzosen) machten wir uns auf die weitere Reise auf.
Bei angenehmer Windstärke von 14 Knoten segelten wir hoch am Wind Richtung Westen und genossen den Blick auf die Hochküste am Cap Fréhel.
Als der Wind eingeschlafen ist fuhren wir weiter unter Motor durch reichlich mit Wasserpflanzen bedecktes Wasser. Irgendwann verlangsamte sich die Fahrt und trotz viel Gas geben und rückwärts fahren, konnte die Schraube nicht befreit werden.
Angekommen im Hafen blieb Stefan nichts anderes übrig als abzutauchen im wahrsten Sinne des Wortes.
Als Belohnung gab es abends ein königliches Mahl mit Jacobs Muscheln und einer Ile flottant ( einer „schwimmenden Insel“)
Liebe Crew,
bei der Ankunft in Roscoff schien ja heute wenigstens die Sonne, nur die Restaurants am alten Hafen sind weit weg. Also Essen an Bord?
Gibt es denn noch einen tideunabhängigen Hafen bis Brest oder wollt Ihr doch in ein Schlammloch in den Abers? Sonst müsste das ja ein Schlag von gut 100 Seemeilen sein. Wenn alles klappt, bin ich Montag am frühen Nachmittag in Brest. Ich freue mich.
Gruß
Sören
Aber Wrac ist tidenunabhöngig anzulaufen. Gestern waren wir sehr gut essen. Es gab Poêle de Pêcheurs. Morgen soll’s nach Brest gehen.