17-19.09 Auf dem Atlantik

17-19.09 Auf dem Atlantik

20. September 2021 2 Von admin

Der Wind aus Nord/Ost ließ auf sich warten, so dass wir zuerst auf den angenehmen achterlichen Wind verzichten mussten. Zusätzlich war er stärker als gedacht und erreichte in der ersten Nacht Max. 28 Knoten ( durchschnittlich ca. 24 Knoten). Bei beachtlichem Wellengang war die erste Nacht abwechselnd alleine an Deck schon eine Herausforderung.

( Das Video kannst du starten, wenn du zuerst auf herunterladen und dann anzeigen klickst.)

Zum Glück ließ der Wind etwas nach und drehte auf Nord/Ost, was das Segeln entspannter machte. So segelten wir mit gerefften Segeln und erreichten trotzdem Spitzengeschwindigkeiten von 10 Knoten.
Aufwendiges Kochen an Bord war bei den heftigen Schiffsbewegungen nicht möglich, also gab es chinesische Suppen und Instant Reis aus der Tüte, der Appetit ließ ohnehin zu wünschen übrig.

Und der Schlaf kam zu kurz…….

Die letzte Strecke absolvierten wir nur unter Genua. Wir stellten ein seltsames Reiben und Vibrieren innen in der Maststütze, was verschwand nachdem wir das Großsegel eingerollt haben. Das muss auf Madeira überprüft werden. Stefan tippt auf ein Problem mit der Baumaufhängung, Baumniederholer oder im schlimmsten Fall mit der Rollanlage.

Unter dem Vorsegel waren wir trotzdem schnell genug, um nach 3 Tagen Porto Santo am Horizont zu erblicken . Wir waren glücklich, die für uns bisher längste Strecke zu zweit fast bewältigt zu haben.