Weiter nach Les Saintes und Guadeloupe

Weiter nach Les Saintes und Guadeloupe

16. Dezember 2023 3 Von admin

In St. Anne und le Marin kennen wir uns schon gut aus, hier kann man gut einkaufen bei Leader Price (gehört zur Aldi) und Carrefour ohne ein Auto zu mieten oder umständlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.
Man fährt einfach mit dem Dingy los und legt am Dinghy Steg von Leader Price an. Ein Einkaufswagen steht meistens auch schon da. Auf dem Weg zurück fährt man mit dem vollen Einkaufswagen wieder an den Steg und läd die Einkäufe direkt in das Dinghy. Einfacher kann es nicht sein! Und da wir demnächst Gäste erwarten nutzen wir die Möglichkeit unsere Vorräte aufzubessern.

Vor allem Getränke, wie Wein, Bier und Mineralwasser sind hier günstiger zu kaufen und auch die vielen europäischen Lebensmittel, wie Joghurt, französischer Käse und Wurstwaren sind im Gegensatz zu den britischen Insel hier erhältlich. Wir schlugen also ordentlich zu, Weinachten steht ja schon vor der Tür.

Hier trafen wir auch wieder ein von der ARC bekanntes Boot CoKeMa mit Fred und Ida aus Boston und verbrachten mit ihnen einige nette Abende. Fred ist gebürtig Ire und wanderte in den 80gern in die USA aus. Sein 42 Fuß Katamaran ein wahres Platzwunder im Vergleich zu unserer gleich langen Sun Odyssay.

Nachdem wir noch einen weiteren entspannten Tag am Strand von St. Anne verbrachten und abends Thunfischsteaks von unserem sellbstgefangenem Thunfisch gegessen haben, legten wir uns für ein paar Stunden ins Bett bevor wir um Mitternacht den Anker lüfteten.

Die Überfahrt auf die Saintes vorbei an Dominika bescherte uns einige heftige Windböhen.
Die stärkste erreichte 37 Knoten und obwohl wir nur eine Genua angeschlagen hatten schoss NOVA in den Wind und wir mussten sie mit der Unterstützung des Motors aufrollen.

Es folgten 3 schöne Tage auf Les Saintes bevor wir Richtung Pointe-à-Pitre, der Hauptstadt von Guadeloupe gesegelt sind. Pointe-à-Pitre liegt genau in der schmalen Mitte der schmetterlingsförmigen Insel Guadeloupe und früher konnte man hier durch einen Kanal den Weg nach Norden Richtung Antigua abkürzen. Seit 2013 ist der Kanal auf unbekannte Dauer wegen Brückenreparatur geschlossen.

Kurz vor Pointe-à-Pitre ging uns wieder ein 5 kg schwerer Thuna an die Angel. Die ganze Aktion mit einrollen der Genua um das Boot auszubremsen, Wässern des Decks, und rausholen des heftig kämpfenden Fisches, klappt allmählich besser als am Anfang. Trotzdem ist es immer aufregend.
Stefans Freude war wieder groß aber unsere Gefrierkapazitäten sind sehr begrenzt und so verschenkten wir ein schönes Stück Thunfisch Filet an unsere Ankernachbarn, die sich sehr darüber gefreut haben.

Ein weiters schönes Thunafilet wurde am 12.12 zu Sushi verarbeitet, damit empfingen wir unsere aus Hamburg angeflogenen Gäste Friedlinde und Michael.