
Unterwegs mit guten Freunden
In St.Lucia stiegen Andreas und Cordula an Bord der NOVA. Die beiden waren die ersten langjährigen Karibiksegler, die wir nach unserer Atlantik-Überquerung in Grenada kennengelernt haben. Eigentlich haben sie uns angesprochen, als wir noch mit der verlorenen Schraube am Ankunfts-Kai lagen und auf Ersatz warteten. Andreas‘ und Cordula haben uns bei unseren ersten Schritten in der Karibik begleitet und uns vieles näher gebracht. Durch sie haben wir die Hashes ( Wanderungen ) kennengelernt und das Cruiserleben auf der Insel. Auch später haben wir von ihren Tipps und Ratschlägen profitiert wurden auf Martinique über die Insel chauffiert, besuchten Rumdestillerien , botanische Gärten und die schönsten Strände.

Wir verbrachten zusammen 4 Wochen und segelten von St. Lucia über Martinique , Dominica, Les Saint’s, Guadeloupe nach Antigua.






Zuerst ging es nach St. Anne auf Martinique und weiter nach St. Pierre im Norden der Insel.









Unser nächster Stop war Dominica, wo wir eine geführte Tour mit Martin Providence gebucht haben , ein guter Bekannter von Andreas und Cordula. Bei der Ankunft an Bord brachte er Blumen und reichlich Früchte von der Insel.















Unserer nächster Halt waren die kleinen Inseln Les Saint’s, die nicht nur für normale Yachties attraktiv sind. Wir trafen hier auf ganz besondere Yachten und deren fast genau so großen Begleitboote.
Wo sollte man sonst den Hubschrauber landen lassen und die ganzen Wasserspielzeuge unterbringen ?
Z.B. konnten wir die 125 m lange Segelyacht KORU von Herrn Bezos identifizieren , die mit einem 75 m langem Begleitboot in unsere Sichtnähe lag.
Bei einer Inselrundfahrt beobachteten wir an einem abgelegenen Strand eine besondere Gesellschaft, für die weiße Zelte , Tische und Liegen aufgebaut wurden. Die Gäste gelangten mit kleineren Schnellbooten in die Bucht und wurden mit größter Vorsicht mit jeweils 2 Begleitern a Strand gebracht. Kinder wurden von sportlichen Männern und Frauen mit modernstem Wasserspielzeug im Wasser bespielt. Schicken Damen und Herren in Liegestühlen wurden Getränke serviert. Haben wir da nicht sogar einen glatzköpfigen älteren Herren erblickt ? Aber vielleicht ging hier einfach die Fantasie mit uns durch. Auf jeden Fall waren das keine stinknormalen Touristen.



Unsere schöne Inselrundfahrt endete zwar ohne Einladung zu einem Glas Champagner aber immerhin mit einem an Bord der Nova selbstgegrilltem Lobster.





Angekommen in Deshais ( Guadeloupe) besuchten wir einen der schönsten botanischen Gärten in der Karibik.









Die nächste Etape der Reise war Antigua, tolle Strände, beraubende Aussichtspunkte und gutes Essen. Mit dem Auto konnten wir auch die entlegensten Stellen auf der Insel besuchen und stellten fest, daß wir die Insel immer mehr ins Herz schließen.
Ist das vielleicht sogar die schönste Karibik Insel ? Wir blieben länger als anfangs gedacht. Durch Cordula und Andreas lernten wir ihre englischen Freunde kennnen, die im Winter auf Antigua in
einem Haus in der Nähe von English Harbor wohnen. Es ist in einer luxuriösen Anlage mit mehreren Swimmingpools , Fitnesstudio und Restaurants. Nicht schlecht, aber wir bleiben unserer Nova treu und freuen uns auf weitere Insel, die wir noch nicht gesehen haben.

















Ein besonders Ereignis auf Antigua war das erwartete Eintreffen der Transatlantikruderer. Auf ca 9 m langen Ruderbooten bewältigen sie in Teams zwischen 1 und 5 Ruderern die
3000 Kilometer lange Strecke zwischen la Gomera und Antigua. Die Ruderer waren abgesehen von einer Navigations-und Komunikationstechnik Ausstatung einzig auf ihre Muskelkraft angewiesen. Nach 63 Tagen auf hoher See konnten wir das Eintreffen von 2 Teams beobachten. Einen Soloruderer und ein Mutter /Sohn Zweierteam.
Wir kletterten auf eine Anhöhe über dem English Harbor, um die Ruderer so früh wie möglich zu erblicken und auf den letzten Metern ihres Rennens anzuspornen. Zusammen mit den Familienangehörigen und weiteren Fans jubelten wir ihnen zu. Dann eilten wir wieder runter , um sie an der Anlegestelle zu begrüßen .
Es war ein besonderes Erlebnis die ersten Schritte der erschöpften Extremsportler auf dem Festland mitzuerleben.









Ein schöner Bericht – danke für die schönen Einblicke in das Seglerleben auf den Kleinen antillen 🙂
Das sind atemberaubend schöne Bilder 🥰🤩 Was für eine tolle Zeit und danke, dass wir Nordlichter hier im Winter ❄️ ein bisschen mit die Sonne genießen können 😊
Liebe Grüße und auf bald
Christina