
Neue Genua und gescheiterter Versuch Antigua zu verlassen.
Stefan hat bereits im April eine neue Genua ( Vorsegel ) bei North Sails in Antigua bestellt, deren Besonderheit ist, dass es weitgehend ohne Nähte auskommt und aus mehreren Schichten Polyester und Dyneema (18 Schichten) besteht und damit sehr gute Segeleigenschaften hat. (Stellt es Euch einfach, wie einen Flügel aus Metall vor, der sein Profil im Gegensatz zu einem Tuch im Laufe der Lebenszeit nicht verändert. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der Genua besser kreuzen (also besser gegen den Wind segeln) können als mit dem alten Vorsegel.
Es sah zunähst alles sehr gut aus, das Segel war schon fertig und wurde von Andrew dem Chef von North Sails persönlich angebracht und passte, wie angegossen.


Als wir am 8.12 Richtung St.Martin los segelten kam der Wind von Nordwest und wir mussten die Segel reffen ( verkleinern). Dazu benutzen wir eine elektrische Rollanlage.
Leider schlug das neue Segel beim reffen unschöne Falten, die für das Segeln von Nachteil waren. Wir hatten auch bedenken das Segel zu schädigen. Es saß einfach nicht richtig.
Der Kapitän traf letztendlich die Entscheidung zurück in den Falmouth Harbor zu segeln.
Noch am gleichen Tag kam Andrew vorbei um nach einer Lösung zu suchen. Gemeinsam mit Stefan hat man sich für Änderungen sowohl am Segel, wie auch an der Rollanlage geeinigt. Voraussichtliche Dauer ca. 5 Tage.


Das ist beim Segeln keine Seltenheit, dass es Verzögerung gibt. Wir hatten aber noch ein anderes Problem. Helmut hatte für den 11.12 von St. Martin einen Rückflug nach Hamburg gebucht und wir konnten frühestens am 14.12 in St. Martin sein.
Ein Tag vor Helmut Abreise erlebten wir einen vergnüglichen Abend mit live music in der Strandbar. Die mitreißenden Rhythmen zogen uns letztendlich auch auf die Tanzfläche.






Zum Glück war ein Flug von Antigua nach St. Martin erhältlich und Helmut flog mit einer kleinen Propellermaschine nach St. Martin. Nach einem abenteuerlichen Flug erreichte er rechtzeitig seinen Flieger nach Hamburg.


Die zusätzlichen Tage auf Antigua waren sehr Abwechsungsreich. Wir machten einen Ausflug auf die Westseite der Insel und haben dort alte Burg erklommen um anschließend in einer kleinen Bucht in der Nähe von Jolly Harbor zu baden.





Am anderen Tag sind wir schon um 7:00 Uhr los um an einem Hike teilzunehmen. Es ging in einem schnellen Tempo bergauf auf den Gipfel, dann ein Stück runter um einen weiteren Gipfel zu erklimmen. Um 10:30 waren wir fix und fertig wieder zurück am Schiff.





Einen anderen Gipfel die Shirley Heights erreichten wir mit dem Auto. Hier wurden wir beim Sonnenuntergang von einem herrlichen Ausblick auf den English und Fallmuth Harbor belohnt.





Außerdem verbrachten wir einige Zeit am Strand beim Baden und Grillen mit unseren US Freunden, die wir bereits im Mai in Trinidad kennenlernten.





