
Von St.Thomas nach Culebra mit Propeller Tauchen
Zu dritt brachen wir morgens zur Salt Island, wo wir mit PAPAKI ( Kai und Monika aus Norwegen) zum Wrack Tauchen verabredet waren. An der Muringboje angekommen, musste Stefan kurz rückwärts fahren damit wir die Boje kriegen, es tat sich aber nichts es ging weder rückwärts noch vorwärts.
Zum Glück haben wir noch geschafft das Boot an der Boje zu befestigen, sonst hätten wir ohne Motor ein richtiges Problem gehabt. Andere Boote lagen dicht zu uns an ihren Bojen und wir hatten keine Segel oben um schnell wegzufahren.
Stefan hat schnell realisiert, dass wir gerade eben die Schraube verloren haben. Und zum Glück wussten wir, wo sie zu finden war, und zwar 18 m tief unter unserem Schiff.
Das Wrack Tauchen wurde gestrichen, Propeller Tauchen war angesagt.







Nach langem Suchen und nicht ohne Anstrengung brachte Stefan den Propeller auf die Wasseroberfläche und mit gemeinsamen Kräften zogen wir ihn ans Deck.
Für das anbringen des Propellers war ein geschützter und weniger tiefer Platz notwendig, also segelten wir nach Jost van Dyke ( die nördlichste US-Virgin Island), wo uns die Dulcinea ( Ulli und Andreas aus Frankfurt) auf Ihrem Dinghi in Empfang genommen haben. Mit Hilfe von Kai und Monica wurde NOVA an einer Muringboje befestigt.
Wir haben ein Riesenglück, Freunde in der Karibik kennen gelernt zu haben , die in solchen Situationen so selbstverständlich da sind und mit anpacken.
Mit Hilfe von Kai baute Stefan tauchender Weise den Propeller wieder ein, was bei dem Wind und Strömung gar nicht einfach war. Bei der Montage des Propellers musste jedes Propellerblatt einzeln montiert werden, was unter den besonderen Bedienungen eine richtige Herausforderung war. Wie groß die Freude war, als der Propeller wieder montiert war, ist deutlich auf dem letzten Foto zu sehen!
Van Dyke, die nördlichste US Virgin Island haben wir gleich ins Herz geschlossen. Wunderschöner Ankerplatz, einige Strandläden und Restaurants, alles ganz idyllisch.
Zu den Highlights gehörte eine Wanderung zu dem Bubbely Pool und Grillen am Strand.












Von Jost van Dyke segelten wir zu einem berühmten Schnorchel Spot, der vor der Insel St. James liegt. Hier erwarteten uns schöne Einblicke in die Unterwasserwelt. Unter anderen bewunderten wir Rochen und sogar in sicherer Entfernung kleine Riffhaie.






Beim genauerem Hinsehen erkennt man einen kleinen Kofferfisch, der dicht hinter dem Rochen schwimmt. Er begleitete den Rochen über längere Zeit und schwamm teilweise über und teilweise unter ihm aber immer ganz dicht dran. Das haben wir öfters beobachtet, es scheint eine Art Symbiose zwischen den Fischen zu geben.
Von der Christmas Cove segelten wir weiter nach Culebra einer Insel, die bereits zu Puerto Rico gehörtz und unter amerikanischer Verwaltung steht.
Gemeinsam mit unseren norwegischen Freunden beschlossen wir unterwegs Tunfisch zu fangen um am Abend gemeinsam Sushi zuzubereiten. Kai hat neulich auf der Strecke von Culebra auf die US Virgin Islands ganze 3! Fische gefangen.
Stefan wollte seine neu erworbenen ganz sicheren Köder einsetzen. Also waren wir guten Mutes und freuten uns auf den Sushi Abend.
Leider gingen wir leer aus, weder PAPAKI noch NOVA hat ein Fisch gefangen.
Die Einkehr in die Zacos Tacos Bar hat dann den Abend gerettet.





Euer Sushi 🍱 ist legendär 😋 🥰 (Wedeler Yachthafen)