Von Antigua nach Carriacou
Das nächste Ziel, das wir uns gesetzt haben war ein ARC( Atlantic Rally for Cruisers) Treffen auf St. Lucia, zu dem wir und andere Segler, die mit der Organisation eine Atlantiküberquerung oder sogar Weltumrundung gemacht haben eingeladen wurden.
Um von Antigua nach St.Lucia zu kommen segelt man an Guadeloupe, Dominica und Martinique vorbei, wo wir jeweils einen kurzen Stopp eingelegt haben.
Am 13.04. kamen wir rechtzeitig in der Rodney Bay Marina an, um an der Veranstaltung teilzunehmen.
Ein Tag zuvor wurden hier Rückkehrer von der World ARC begrüßt, die nach einem Jahr wieder in der Karibik eingetroffen sind. Von den initial 30 gestarteten Schiffen waren es 15 die planmässig nach einem Jahr wieder zurück auf St. Lucia angekommen sind. Die anderen entschieden sich länger in Australien zu bleiben oder hatten Pech und mussten wegen notwendiger Reparaturen erstmal auf dir Weiterreise verzichten.
Bei unserer festlichen Veranstaltung lernten wir einige von den World ARC Rückkehrern, die voller Begeisterung von ihren Abenteuern berichteten , wie auch Sylvia und Stefan von der Mamaia , ein nettes Pärchen aus Berlin, dass auch auf dem Weg nach Trinidad ist.








An St. Vincent vorbei segelten wir an die, zu den Grenadinen gehörende Insel Bequia, wo wir einige schöne Tage am Strand und mit unseren Freunden aus Kanada verbrachten, Lobster gegrillt haben und eine Buschbar besucht haben die erklettert werden musste, dann aber eine wunderschöne Aussicht auf die Admirality Bucht bot.
















Als nächste Grenadinen Insel haben wir die Tobago Key‘s besucht. Die unbewohnten Insel, die weder per Flugzeug noch Fähre erreicht werden können, sind bei Seglern sehr beliebt. Vor allem die Unterwasserwelt, die bei seichten Wasser schon beim Schnorcheln zu bewundern ist, lockt Viele hierher.
Eine der größen Attraktionen sind Schildkröten, die aus nächster Nähe zu bewundern sind aber auch die Rochen, die elegant ihre Flügel schwingen.
Abends bei Sonnenuntergang gab es selbstverständlich einen gegrillten Lobster in der Beach Bar, wahrscheinlich den letzten in dieser Saison. Nach dem 30 April ist in der ganzen Karibik das fangen und verkaufen der Lobster verboten , es beginnt die Schonzeit für die Tiere.










Eine Neuentdeckung für uns, war die kleinste bewohnte Grenadinen Insel: Mayreau. Wir waren von der Bucht mit dem klaren blauen Wasser und dem weißen Strand verzaubert . Und auch die Inselbewohner, wohl die Ärmsten auf den Grenadinen begegneten uns mit extremer Gastfreundlichkeit ohne uns zu bedrängen. Natürlich besuchten wir am Abend deren einfache Strandbar und wurden mit einem leckeren Mahl belohnt.













Über die Union Island, auf der wir wieder aus St.Vincent und den Grenadinen ausklarieren mussten, erreichten wir Carriacou, eine Insel die schon zu Grenada gehört. Hier ankerten wir in der Nähe einer nur mit Palmen bewachsenen Insel, die Sandy Island genannt wird. Am Abend haben wir den hier üblichen Service genutzt und sind mit einem Boat in den Paradise Beach Club gebracht worden.
Das ist für uns ein Ort voller Erinnerungen aus der Zeit, als wir gerade über den Atlantik gekommen sind. Hier verewigten wir uns im Januar 2022 , wie das auch andere Segler tuen, mit einem auf’s Holz gemalten Logo unserer NOVA. Seit dem sind noch viele neue Schilder dazu gekommen, man wundert sich, wie viele Schiffe seit dem in der Karibik angekommen sind. Unser Schild hängt aber auch noch an der gleichen Stelle.
Im Restaurant wurden wir auch als NOVA begrüßt und am Tisch stand ein Schild mit Nova darauf. Wir verbrachten hier 2 nette Abende , den 2. sogar bei Raggae Live Musik.












In einigen Tagen beginnt die letzte Etappe unserer diesjährigen Karibikreise. Wir starten von Carriacou um nach ca. 17 Stunden in Trinidad anzukommen, wo das Schiff über den Sommer an Land stehen wird.
Traumhaft schöne Bilder 🥰
Ich freu mich sehr Euch bald wieder in Hamburg zu sehen und noch mehr von dieser tollen Reise zu hören ⛵️
Alles Liebe von
Christina
Einfach irre!